Chronik 2020
06. Januar:
Dreikönigsfest

02. Februar:
Lichtmess mit Weihbischof Bernhard Haßlberger in St. Valentin

14. Februar:
Patrozinium St. Valentin
Er ist nicht nur Namensgeber der Filialkirche in Zell, sondern auch gleich für den ganzen Ortsteil im Umfeld des romanisch-gotischen Sakralbaus: der Heilige Valentin. Schon aus diesem Grund zeigt sich die über Jahrhunderte hinweg gewachsene Verbindung, wenn alljährlich eine ansehnliche Schar Kirchgänger den Gedenkgottesdienst am Valentinstag besuchen; ganz egal, auf welchen Wochentag er vom Kalender her fällt.   Für Pfarrer Otto Stangl, der sogar unter den Ministranten einen getauften „Valentin“ begrüßen konnte,  sind die vollbesetzten Kirchenbänke immer wieder ein Beweis für gelebte Frömmigkeit, wie er eingangs betonte. Eingebunden in den Altardienst waren Diakon i. R. Josef Eixenberger, Pastoralreferent Georg Gruber und Mesner Gernot Bux als Lektor.
In seiner Predigt machte Gruber den Unterschied deutlich zwischen dem kommerziellen, oberflächlichem Blumen-Schenk-Tag und der tieferen Bedeutung des Namenspatrons, der von den Menschen im Miesenbacher Tal seit über 800 Jahren als Nothelfer bei Krankheiten, Viehseuchen und anderem Ungemach, wie etwa der Fallsucht angerufen wurde. Als zentrale Altarfigur mit Kind dargestellt, als Märtyrer und Patron der Liebenden gibt er nach den Worten Grubers ein eindrucksvolles Beispiel ab für die Bereitschaft zu Großherzigkeit, Liebe und Gottvertrauen.  Den stimmungsvollen Gottesdienst umrahmte der Kirchenchor St. Georg unter der Leitung von Richard Krekel mit der „Kleinen Messe“ von Annette Thoma, in Bearbeitung von Jochen Langer.  Nach alter Tradition und Einladung von Pfarrer Stangl   klang auch dieser „Voiterstag“ mit einem Einkehrschwung aus.                                      ls

 

Chronik 2019