15.02.2022 Patrozinium St. Valentin mit neuer Chorleiterin

Viel Glück hatte der Chor, als schon bald mit Frau Monika Schmidt eine neue Chorleiterin gefunden werden konnte.
Unter ihrer Leitung sang der Chor die "Kleine Messe" von Annette Thoma, den Gemeindegesang begleitete Bernhard Kohlhauf an der Orgel, der die Nachfolge von Richard Krekel als Organist übernommen hat.

03.04.2022 Passionssonntag

Das Hochamt zum Passionssonntag , das Pfarrer Otto Stangl zelebrierte, gestaltete der Kirchenchor St. Georg unter der Leitung von Monika Schmidt mit der A-capella-Messe „ L’Hora Passa“ von  Ludovico Viadana, dem „Vater unser“ Nicolai Kedrov,  „Ave Verum“ von W. A. Mozart sowie dem „Ave Maria“ von Jacob Arcadelt musikalisch mit.
Obwohl im Vorfeld nur wenige Proben mit der neuen Chorleiterin stattgefunden haben, präsentierte sich der Chor als homogener Klangkörper, dem man noch ganz deutlich die schöpferische Handschrift unseres viel zu früh verstorbenen Chorleiters Richard Krekel anmerkte.
Deutlich aber auch, dass der Chor mit Frau Schmidt an die Erfolge der vergangenen Jahre anschließen kann und wird.

28.06.2022 Konstituierende Chorversammlung

Nach den Turbulenzen der letzten beiden Corona-Jahren konnte der Chor ein erfreuliches Fazit aus der konstituierenden Versammlung, zu der Pfarrer Otto Stangl eingeladen hatte, ziehen. Nachdem wir im Herbst vergangenen Jahres mit Gesangspädagogin Monika Schmidt eine überaus kompetente Chorleiterin gewinnen konnten, läuft nach den Worten von Pfarrer Otto Stangl die wöchentliche Probenarbeit sowie die Gottesdienstgestaltung trotz der kurzen Vorbereitungszeit wieder auf beachtlichem Niveau.

Für Pfarrer Stangl sowie dem gesamten Chor war es in der jetzigen Phase wichtig, eine tragbare, personelle Struktur für die organisatorischen Aufgaben der Zukunft zu schaffen.
Folgende Sängerinnen und Sänger stellten sich dafür zur Verfügung: Lisa Koch als neue Chorsprecherin, Gertraud Heinz übernimmt den Nachrichtenkanal, Andrea Böddecker die Pflege des Mitgliederbestands, fürs Management zeichnet Marion Hofmann verantwortlich, um Notenmaterial und Archivierung kümmern sich Marianne Seilinger, Hildegard Schick und Ilse Kiefl, Dr. Georg Meurers pflegt weiterhin die Homepage des Chors und für Öffentlichkeitsarbeit ist Ludwig Schick zuständig.

Langen Applaus erhielt Jochen Morawietz nach einer bewegenden Abschiedsrede. Der stimmführende Tenor sagte jetzt nach fünfzig Jahren endgültig „Servus“ und wünschte seinen Mitgefährten weiterhin viel Freude am gemeinschaftlichen Singen.

07.08.2022 Amt für Helgi Henseler

Unter der Leitung und Geigenbegleitung von Monika Schmidt sang der Chor Teile aus der Schubert-Messe, Ave verum von W.A. Mozart, Gott sei stets in mir, Über den Sternen und O Herr, gib ihr die ewige Ruh.
Dadurch, dass ab August die 8.30 Uhr-Messe in der Pfarrkirche wegfällt und Trägerämter jetzt gemeinsam um 10 Uhr mit der Hauptmesse abgehalten werden, hören nun wieder mehr Kirchgänger unseren Gesang.
Allerdings ist jetzt Sommerpause bis zum 6.September. An dem Dienstag geht es wieder los, u. a. mit der Vorbereitung auf das Advent- und Weihnachtsprogramm.

19.10.2022 Verabschiedung langjähriger Chormitglieder

Ruhpolding. Der festliche Kirchweih-Gottesdienst mit Fahnenabordnungen, Trachtlern und vielen Besuchern bildete den gebührenden Rahmen für die Ehrung und zugleich Verabschiedung langgedienter Kirchenchor-Mitglieder, die Pfarrer Otto Stangl und Diakon i. R. Josef Eixenberger vornahmen. Die Geehrten, die es zusammen auf fast eineinhalb Jahrhunderte Mitgliedschaft bringen, wurden mit Erinnerungs-Urkunden sowie Blumen bedacht. Als begeisterte Klavierspielerin kam Marianne Watermann kam 1977 zum Chor und sang seither 45 Jahre im Sopran. Eine große Lücke im hohen Stimmenbereich hinterlassen die „drei Tenöre AMW, Auer, Morawietz, Westhauser“.  Alois Auer, ehemals Gemeindeamtmann im Ruhpoldinger Rathaus, schloss sich 1995 zum Ruhestand  dem Chor an und pflegte 37 Jahre lang das Gesangshobby. Seit seinem Umzug nach Ruhpolding gehörte der „Schwabe“ Berthold Westhauser insgesamt 17 Jahre lang zum festen Stamm der Singgemeinschaft. Nach 48 Jahren Abschied nehmen hieß es auch für Jochen Morawietz, der bei den Männern die längste Mitgliedschaft aufweist und dem Tenor über all die Jahre seinen stimmlichen Stempel aufdrückte.  Pfarrer Otto Stangl dankte dem Quartett für ihren ehrenamtlichen Einsatz und ihr unermüdliches Engagement für die Kirchenmusik. Der langanhaltende Applaus im Kirchenschiff verdeutlichte den Dank der Pfarrgemeinde. Unser Bild zeigt von links Diakon i. R. Josef Eixenberger, Marianne Watermann, Alois Auer, Jochen Morawietz, Berthold Westhauser und Pfarrer Otto Stangl.

22.11.2022 Ehemalige Sopranistin Hilde Leingartner würdig beerdigt

Zur Beerdigung unserer langjährigen Sopranistin Hildegard Leingartner ließ es sich der Kirchenchor, wenngleich auch in kleiner Besetzung nicht nehmen, die musikalische Gestaltung des Seelengottesdienstes zu übernehmen. Die Verstorbene gehörte von 1964 – 2004 unserer Singgemeinschaft an, zählte zu den eifrigsten Probenbesuchern sowie zum festen Kreis der Beerdigungssänger und Sängerinnen. Aufgrund gesundheitlicher Probleme war es ihr danach nicht mehr möglich, ihrem geliebten Hobby nachzugehen. Erfreulicher Weise konnte sich Pastoralreferent Georg Gruber die Zeit nehmen, um den Chor zu dirigieren und zugleich die Orgel zu spielen. Der Chor sang das Requiem von Casparo Ett, Selig sind die Toten (C.Frey), Sanctus, Benedictus und Agnus Dei aus der Deutschen Messen (Franz Schubert), Hingabe an Gott (So nimm denn meine Hände, Fr. Silcher), O reichet mir den Wanderstab (H. Meixner) und Sancta Maria v. Joh. Schweitzer.

Intensive Probenarbeit fürs Adventssingen

Der vergangene Samstag war ausgefüllt mit intensiver Probenarbeit für das bevorstehende Adventsingen. Dazu waren die Mitglieder des Inzeller Kirchenchors ins Pfarrzentrum gekommen, um gemeinsam das vorgesehene Repertoire durchzupauken. Wie bereits beim ersten Treffen in Inzell gab es dabei für die Sängerinnen und Sänger beider Chöre die Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und stimmlich „zusammenzuwachsen“. Chorleiterin Monika Schmidt zeigte sich erfreut über das anhaltende Engagement und sieht ebenso wie die Choristen zuversichtlich den beiden gemeinsamen Konzerten entgegen. Die von Pfarrer Otto Stangl gesponserte Stärkung zur Mittagspause kam da gerade recht. Unser Bild zeigt die Frauen während der Einzelprobe.

Adventssingen 2022

Nach intensiver Probensarbeit gestalteten die beiden von Monika Schmidt geleiteten Kirchenchöre von Ruhpolding und Inzell in beiden Pfarrkirchen jeweils ein gemeinsamers Adventsingen, beide mit ausgesprochen positivem Echo.
Vorausgegangen war intensive Probenarbeit, wozu die Mitglieder des Inzeller Kirchenchors ins Pfarrzentrum nach Ruhpolding gekommen waren, um gemeinsam das Repertoire durchzupauken. Wie bereits beim ersten Treffen in Inzell gab es dabei für die Sängerinnen und Sänger beider Chöre die Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und stimmlich „zusammenzuwachsen“.
Chorleiterin Monika Schmidt zeigte sich erfreut über das anhaltende Engagement , das schließlich in den beiden gemeinsamen Konzerten mit der Begeisterung der Zuhörer belohnt wurde. Die von Pfarrer Otto Stangl gesponserte Stärkung zur Mittagspause kam da gerade recht. Unser Bild zeigt die Frauen während der Einzelprobe.   
 

24.12.2022 Christmette

Die Christmette an Heiligabend gestaltete der Kirchenchor St. Georg zusammen mit einem relativ kurzfristig formierten Orchester mit der Pastoralmesse in G-Dur von Karl Kempter sowie dem Transeamus usque Bethlehem (J. Schnabel) sowie alpenländischem Liedgut, wie dem innigen „Still oh Himmel, still oh Erden“. Zum feierlichen Auszug ertönte „Großer Gott wir loben dich“ in Gemeinschaft mit dem Kirchenvolk und dem vierstimmigen Überchor. Im Orchester musizierte die Familie von Simon Nagl mit befreundeten Musikern. Die Psalmen sang Pastoralreferent Georg Gruber, der auch den Tenor unterstützte. An der Orgel fungierte Organist Mathias Wiesholler aus Chieming. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Chorleiterin Monika Schmidt.

31.12.2022 Silvester

Zum Jahresausklang am Silvestertag erklangen vierstimmige Chorsätze, darunter das Weihnachtswiegenlied Christmas Lullaby von John Rutter, Ich steh an deiner Krippe hier (J.S. Bach), Es ist ein Ros entsprungen (M. Praetorius), Nun freut euch ihr Christen (M. John Reading) sowie dem Stern über Bethlehem (Alf. H. Zeller).

06.01.2023 Dreikönigsfest:

Das Hochamt zur Erscheinung des Herrn Epiphanie am 6. Januar wurde weitgehend mit demselben Repertoire wie an Silvester gestaltet. Erfreulicherweise konnte unser langjähriger Mitsänger Markus Spickenreither an beiden Terminen den Orgelpart übernehmen. Und das trotz seiner Engagements in Eisenärzt und Maria Eck. Herzlichen Dank dafür, dass er sich nach wie vor mit unserer Singgemeinschaft verbunden fühlt.

16.02.2023 Patrozinium St. Valentin

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einer Reihe Ehrungen verdienter Chorsängerinnen beging die Pfarrgemeinde den Namenstag des Heiligen Valentin, dem die gleichnamige Filialkirche in Zell geweiht ist. Der Kirchenpatron gilt auch als Namensgeber für den umliegenden Ortsteil St. Valentin am Fuße des Zellerbergs. Bereits tags zuvor kündigte die Kirchenfahne hoch oben am Spitzturm das Patroziniums-Fest an, das erstmals als Abendmesse angeboten wurde und großen Zuspruch fand. Pfarrer Otto Stangl rief in seiner Predigt dazu auf, die Werke der Barmherzigkeit wieder mehr in den Fokus zu stellen, ein Gebotsrahmen, der nicht nur an den Einzelnen gerichtet ist, sondern die ganze Menschheit betreffe. Mit Blick auf das vergangene Jahr zeigte sich der Geistliche dankbar darüber, dass die langwierigen Baumaßnahmen an der Sakristei sowie am Glockenturm erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Das Hochamt umrahmte der Kirchenchor St. Georg unter der Leitung von Monika Schmidt mit der „Kleinen Messe“ von Annette Thoma. Das gefällige Notenwerk gehört mittlerweile schon seit Jahrzehnten zum musikalischen „Beiwerk“ des Patroziniums. Begleitet wurde der Chor von Ulrike Ruf an der Orgel. Zum Auszug hatten die Kirchgänger noch die Gelegenheit, sich mit der Valentinsreliquie segnen zu lassen.

Ein ganzes Ehrungsquartett stand während des anschließenden Abendessens im Golfstüberl im Mittelpunkt, zu dem Pfarrer Otto Stangl geladen hatte. Er sei immer zu tiefst berührt, wenn der Chor die Liturgie in vielfältiger Weise umrahmt.  Für verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik, verbunden mit seinem persönlichen Dank überreichte er die Urkunde der Erzdiözese München und Freising an Heidi Huber (Alt, 25 Jahre), Andrea Böddecker (Sopran, 25 Jahre) und für 50 Jahre an Hildegard Schick (Alt). Ihr halbes Jahrhundert Chorgesang begann sie als Jugendliche in ihrem Geburtsort Unterwössen, wo damals Jochen Langer als Dirigent wirkte. Nach Heirat und Umzug nach Ruhpolding schloss sie sich dem örtlichen Chor an und gehört seitdem zum festen Stamm. Nicht teilnehmen konnte Magda Kohlhauf (Alt), die für 40 Jahre geehrt wurde. Und natürlich gab es am Valentinstag noch eine langstielige Rose von Chorsprecherin Lisa Koch als Wertschätzung für die Geehrten dazu.

Noten-Material des Kirchenchors St. Georg auf Vordermann gebracht

Viele ehrenamtliche Stunden mussten in den vergangenen Monaten aufgewendet werden, um das umfangreiche Notenmaterial des Kirchenchors St. Georg zu sichten, zu sortieren und neu aufzulegen. Bedingt durch den Tod unseres langjährigen Chorleiters Richard Krekel sowie den personellen Veränderungen im Zuge der Corona-Beschränkungen war es erforderlich geworden, das vorhandene Repertoire insgesamt zu aktualisieren oder zu archivieren. Vorrangiges Ziel war zum einen, unserer neuen Chorleiterin Monika Schmidt einen repräsentativen Überblick über den momentanen Leistungsstand zu verschaffen, andererseits   den schnellen Zugriff auf die einzelnen Noten zu ermöglichen.

In seiner Predigt machte Gruber den Unterschied deutlich zwischen dem kommerziellen, oberflächlichem Blumen-Schenk-Tag und der tieferen Bedeutung des Namenspatrons, der von den Menschen im Miesenbacher Tal seit über 800 Jahren als Nothelfer bei Krankheiten, Viehseuchen und anderem Ungemach, wie etwa der Fallsucht angerufen wurde. Als zentrale Altarfigur mit Kind dargestellt, als Märtyrer und Patron der Liebenden gibt er nach den Worten Grubers ein eindrucksvolles Beispiel ab für die Bereitschaft zu Großherzigkeit, Liebe und Gottvertrauen.  Den stimmungsvollen Gottesdienst umrahmte der Kirchenchor St. Georg unter der Leitung von Richard Krekel mit der „Kleinen Messe“ von Annette Thoma, in Bearbeitung von Jochen Langer.  Nach alter Tradition und Einladung von Pfarrer Stangl   klang auch dieser „Voiterstag“ mit einem Einkehrschwung aus. (ls)

08.06.2023 Fronleichnamsfest unter weißblauem Ruhpoldinger Himmel

Die Fronleichnams-Prozession durchs Dorf und hinauf zum Kirchbichl mit den örtlichen Vereinen und Fahnenabordnungen bot ein farbenprächtiges Bild. Das Hochamt am Kurpark zelebrierte Pfarrer Otto Stangl. Er verglich dabei symbolisch das menschliche Dasein mit den Standorten der Altäre, an denen die weiteren Gebete gesprochen wurden. So wie hier der Weg aufwärts geht, sei es auch in unserem Leben. Hineingeboren in die Schönheit der Natur, dann die Fülle des Lebens, gefolgt von Krankheit, Alter und schließlich die Endlichkeit des irdischen Lebens, das jedoch zuversichtlich neues Leben in der Gegenwart Gottes bedeute. Bei der Prozession durfte natürlich die Figur des Pfarr-Schutzpatrons, des Heiligen Georg nicht fehlen, getragen von den Paktisten sowie die Mutter-Gottes-Statue, die die Röckifrauen des Miesenbacher Trachtenvereins mitführten. Die Musikanten der Miesenbacher und Rauschberger Kapellen, ein Bläserquartett der Miesenbacher sowie der Kirchenchor unter der Leitung von Jörg Scholkowski umrahmten den liturgischen Ablauf, der mit grandiosem Blick auf den Rauschberg mit dem gemeinsam intonierten „Großer Gott wir loben dich“ seinen Ausklang fand.

11.06.2023 Sommerkonzert

Zwei Chöre und das „Escape String Quartet“ in der Ruhpoldinger Pfarrkirche

Gut 200 Besucher strömten an dem warmen Sommerabend in die barocke Kirche St. Georg auf dem Ruhpoldinger Kirchbichl und wurden sicher nicht enttäuscht: die beiden Kirchenchöre von St. Michael, Inzell, und St. Georg, Ruhpolding, gaben unter der Leitung von Monika Schmidt, Gesangspädagogin und Violinistin, ein groß angelegtes Sommerkonzert  mit Chorwerken aus verschiedenen Epochen. Der Eintritt war frei. Eingangs erklang aus vollen Kehlen das Chorwerk „Lobt den Herrn der Welt“ gemeinsam von beiden Chören. Danach wechselte zum Teil die Zusammensetzung der Sänger. Der Chor St. Georg sang das berühmte „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel oder später den berührenden Song von Leonard Cohen mit gleichem Titel. Die Begleitung gab jeweils das renommierte „Escape String Quartet“, das aus deutschen und polnischen Musikerinnen besteht, allen voran Monika Schmidt, die auch die Leitung des gesamten Konzerts innehatte. Mit ihr spielte eine weitere Violinistin, eine Bratschistin und eine Cellistin, alle unverkennbar Meisterinnen ihres Faches. Zwischen den Chorwerken erklang zum Beispiel einmal wunderschön einfühlsam der „Frühling“ aus den „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi, das Divertimento D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart oder – natürlich völlig anders im Stil -  ein mitreißender, zum Tanzen inspirierender „Tango Por una cabeza“ von Carlos Cardel.

Nicht zu vergessen ist als Chorbegleitung sowohl am Klavier als auch an der Orgel Jörg Scholkowski, Musiklehrer, Dirigent und Pianist. Von Kindesbeinen an war er mit seinen Eltern oft in Ruhpolding und lebt seit einiger Zeit fest hier. Er unterrichtet am Hertzhaimer Gymnasium in Trostberg und leitet mehrere Chöre. Einfühlsam begleitete Scholkowski die völlig unterschiedlichen Stücke für Chorgesang, ohne jemals die Rolle des Begleiters durch Dominanz zu sprengen.

Der Inzeller Chor St. Michael gab vier Gesänge des zeitgenössischen Sängers und Komponisten Josh Groban zum Besten, die trotz teils anspruchsvoller Melodienfolgen innig und zu Herzen gehend gesungen wurden.

Höchste Anerkennung darf der unermüdlichen Leiterin des Konzerts, Monika Schmidt gezollt werden, die nicht nur den Part der ersten Geigerin kraftvoll übernahm, sondern dazu oft gleichzeitig den Chor dirigierte. Offensichtlich hatte sie sehr erfolgreich „alles im Griff“. Dabei ist es sicher nicht einfach, die vielen, vom Alter und der Ausbildung her völlig unterschiedlichen Laiensänger unter einen Hut zu bringen, so dass sie sich – spürbar  gerne - von einer so jungen Frau leiten lassen. Frau Schmidt

stammt aus dem polnischen Ratibor, dem früheren Schlesien. Sie leitet seit gut einem Jahr den Inzeller und den Ruhpoldinger Kirchenchor und ist überdies  Musiklehrerin.

Überraschungsgast, der gegen Ende des Konzerts in seiner Landeskleidung nach vorne kam, war Chorsänger Johnson Furaha aus Tansania. Alle Spenden, die für das Konzert eingingen, waren für das Wasserprojekt von Johnson Furaha bestimmt, der federführend die Wasserversorgung der Grundschule im tansanischen Kilingi unterstützt, die er selbst als Kind besucht hatte.

Am Ende des Konzerts, nachdem beide Chöre den letzten, klanggewaltigen Song „We are the world“ von Michael Jackson und Lionel Richie gesungen hatten, tobte der Applaus, Jubelrufe und es gab stehende Ovationen für alle Musizierenden. Nach einer Zugabe aus Sister Act verließen die Zuhörer fast widerstrebend die Kirche. Insgesamt rund 4000 Euro kamen an Spendengeldern für das Wasserprojekt zusammen, was den überragenden Erfolg dieses Konzerts noch mal bekräftigt.

Christiane Giesen

24.06.2023 Mit der Kraft des Heiligen Geist besiegelt

Abt Johannes Eckert spendete 65 Jugendlichen das Firm-Sakrament

Ruhpolding. Großer Tag für 65 Jugendliche, ihren Paten und Angehörigen aus der Pfarrei St. Georg: Abt Dr. Johannes Eckert von der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München und Andechs spendete den heranwachsenden 28 Dirndln und 37 Buam das Firm-Sakrament, das die Gabe der Kraft des Heiligen Geistes besiegeln soll. Nach dem festlichen Einzug in die geschmückte Pfarrkirche freute sich Pfarrer Otto Stangl in seiner Begrüßung darüber, dass man Abt Johannes nach 2016 bereits zum zweiten Mal für die sakrale Handlung gewinnen konnte. Zugleich erwähnte er die enge Verbindung des Klosterchefs zu Ruhpolding, die seit den neunziger Jahren besteht. Damals leistete er seinen Zivildienst im Krankenhaus Vinzentinum ab und sang im Kirchenchor mit, mit dem er auch eine Konzertreise nach Rom unternahm. Abt Johannes wandte sich mit herzlichen Worten an die Firmlinge. Er spannte einen Bogen zu dem aktuellen Charts-Hit „Komet“ mit Udo Lindenberg und dem Deutsch-Rapper Apache 207. Dort geht es in dem Text sinngemäß darum, dass man einen Fußabdruck hinterlässt, stärker als die Zeit wie ein Komet, der zweimal einschlägt. Spuren zu hinterlassen, sei die große Sehnsucht der Menschen. „Auch ihr werdet Fußabdrücke hinterlassen,“ versicherte der Geistliche, der die Jugendlichen zugleich bestärkte, ihr Leben danach auszurichten. In Situationen, wenn etwas schief läuft ist es schön, jemanden zu haben, der einen auffängt, der mitfühlt. Auch Jesus hat seine Wunden gezeigt. Zugleich dankte er den Eltern für das, was sie ihren Kindern mit auf den Weg gegeben haben. Für euch ist es heute wie ein Erntedank, bekräftigte Abt Johannes. Dank ging ebenfalls an das Firmbegleiter-Team und an Pastoralreferent Georg Gruber, der die Firmvorbereitung koordiniert hatte. In ihrem Verlauf wurden einundzwanzig Projekte organisiert und geleitet. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst vom Kirchenchor mit fetzigen Gospels und Spirituals, begleitet von Jörg Scholkowski an der Orgel. Die Gesamtleitung lag bei Monika Schmidt. Nach dem Gottesdienst gab es im Pfarrzentrum noch die Gelegenheit zu einem kurzen Gedankenaustausch.     ls, Fotos: Matzelsberger

23.07.2023 Konzert der Taubenseer Musikanten

27.08.23 Freudiges Wiedersehen auf dem Heiligen Berg Andechs

Ruhpoldinger Kirchenchor besuchte Abt Johannes im Kloster – Gottesdienst gesungen

Ruhpolding. Die ruhige Sommerpause nutzte der Kirchenchor St. Georg, um einer Einladung ins Kloster Andechs am Ammersee zu folgen. Die Offerte hatte Abt Dr. Johannes Eckert während seines Aufenthalts am Rauschberg ausgesprochen, als er im Juni 65 Jugendlichen den Firmsegen spendete. Mit der Chorgemeinschaft verbindet ihn eine langjährige Freundschaft, die auf seine Zivildienstzeit im Krankenhaus Vinzentinum bei den Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul zurückgeht. Damals hatte er vorübergehend im Kirchenchor eine musikalische Heimat gefunden. Jetzt feierte man in der gut besetzten Rokokokirche gemeinsam mit Wallfahrern und anderen Gläubigen einen stimmungsvollen Gottesdienst, den Abt Johannes zelebrierte. Der Kirchenchor sang vom Mönchschor aus unter der Leitung von Monika Schmidt Teile aus der „Casali-Messe“, „O Salutaris hostia“ von Michael Haller, „Ave Maria“ von Jakob Arcadelt sowie das „Salve Regina“ von Michael Haydn. Die Zwischengesänge brachte Pastoralreferent Georg Gruber zu Gehör, den Orgelpart hatte Jörg Scholkowski einfühlsam übernommen. Nach dem Mittagessen im Refektorium nahm sich Abt Johannes noch genügend Zeit, die Sängerinnen und Sänger durch die Wallfahrtskirche samt Klosteranlage zu führen. Dabei konnte auch die berühmte Reliquiensammlung besichtigt werden, deren Ursprung bis ins 10. Jahrhundert zurückgeht. Kernstück des Heiltumsschatzes ist die Reliquie „Die Heiligen Drei Hostien“, nach der auch das alljährliche Fest im September benannt ist. Wie Abt Johannes erläuterte, dient der Wirtschaftsbetrieb in Andechs unter anderem auch dazu, die umfangreiche Obdachlosenhilfe in der Benediktiner-Abtei St. Bonifaz in München zu finanzieren, die wöchentlich etwa 1.600 Menschen versorgt. Nach einem schneidigen Dankesjodler, mit vielen Informationen und gewonnenen Eindrücken über die ungebrochene Faszination der Wallfahrt und des Klosterlebens traten die Ruhpoldinger Gäste die verregnete Heimfahrt an.     ls

17.12.23 Feierliche Weihnachtsmusik mit zwei Chören

Schönes Konzert in der Ruhpoldinger Pfarrkirche St. Georg

Die beiden Kirchenchöre aus Inzell und Ruhpolding, Leiterin Monika Schmidt mit Violine, am Cello Vroni Wastlhuber und Jörg Scholkowski am E-Klavier beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Georg.  Foto: Giesen

 

Nur mit Kerzen erhellt war die barocke Kirche St. Georg auf dem Ruhpoldinger Kirchbichl, als die Besucher in Scharen zu dem Weihnachtskonzert strömten. Ein wenig verbreitete sich durch die Kerzen die Atmosphäre, wie es bei Entstehung der Kirche neu erbauten um das Jahr 1740  gewesen sein mag und Jahrhunderte vorher und noch drei später vor Erfindung des elektrischen Lichts.

Erst als die insgesamt etwa 60 Frau/Mann starken Kirchenchöre von St. Michael aus Inzell und St. Georg, Ruhpolding, einzogen, gab es schon zum Notenlesen und für die Instrumente etwas elektrisches Licht. Laut rhythmisch auf dem Tamburin schlagend wurden die Sänger von Chorleiterin Monika Schmidt angeführt, die während des Konzerts – durchweg voll beschäftigt - sowohl sang als auch Violine spielte.

Eingangs erklang aus vollen Kehlen von beiden Chören der Choral „Jesus, meine Freude“, nach der Fassung von Johann Sebastian Bach. Danach wechselten Instrumentalstücke, Orgelwerke und feierliche Weihnachtslieder zum Beispiel „O Heiland, reiß die Himmel auf“ oder „Maria durch den Dornwald ging“. Trotz teils anspruchsvoller, mehrstimmiger Melodienfolgen sang der Chor innig und zu Herzen gehend.

Als Gesangssolistin fungierte  Monika Schmidt mit ihrem vollen warmen Mezzosopran, aber ebenso als Violinistin, wobei sie oft gleichzeitig den Chor dirigierte. Ebenfalls als Chorbegleitung und als Instrumentalistin fungierte die Cellistin, Veronika Wastlhuber, Musiklehrerin an der Musikschule Inzell.

Als Chorbegleitung sowohl am E-Klavier als auch an der Orgel spielte sehr einfühlsam, niemals dominierend, Jörg Scholkowski, der seit einigen Jahren als Musiklehrer, Dirigent und Pianist im Chiemgau arbeitet. Er unterrichtet am Hertzhaimer Gymnasium in Trostberg und leitet mehrere Chöre.

Offensichtlich hatte die unermüdliche Chorleiterin Monika Schmidt sehr erfolgreich „alles im Griff“, obwohl es keineswegs einfach ist, die vielen, vom Alter und der Ausbildung her völlig unterschiedlichen Laiensänger harmonisch zusammen zu bringen und sich – offensichtlich gerne - von der jungen Frau (noch dazu „a Zuagroaste“) leiten lassen. Frau Schmidt stammt aus dem polnischen Ratibor, dem früheren Schlesien.

Die Weihnachtsgeschichte las während der Aufführung in Auszügen Manfred Hartl, der Vorsitzende des Pfarrgemeindrats Ruhpolding. Mehrfach sinnierte er auch darüber, ob man es in diesen schrecklichen Kriegszeiten noch verantworten könne, sich zu freuen und zu jubeln.

Die Begrüßung und den Segen am Schluss gab Pastoralreferent Georg Gruber nach dem zweimal als Zugabe gesungenen Andachtsjodler, bei dem schließlich auch die Zuhörer mitsingen durften. Der Applaus mit Jubelrufen und stehenden Ovationen für alle Musizierenden wollten kaum enden. Der Eintritt war frei, aber natürlich spendeten beim Hinausgehen viele gerne, so dass rund 1200 Euro, bestimmt für die Kirchenmusik, zusammen kamen.                          Christiane Giesen

28.12.25 Weihnachtsoratorium begeisterte die Besucher in St. Georg

Gemeinschaftschor Ruhpolding-Inzell gestaltete hochkarätiges Konzert zwischen den Jahren

Ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk bescherten die katholischen Kirchenchöre aus Ruhpolding und Inzell den Besuchern des Weihnachtskonzerts in der Pfarrkirche St. Georg. Erfreulicher Weise war das barocke Gotteshaus auf dem Kirchbichl bis auf den letzten Platz besetzt. Dirigentin Monika Schmidt hatte dazu ein stattliches Aufgebot an Sängerinnen, Sänger und Solisten, sowie ein opulentes Orchester um sich geschart, um  den Zuhörern ein glanzvoll-gespicktes Repertoire in zwei Teilen zu bieten. Mit einem Sebastian Bach zugeschriebenen Zitat begrüßte Mesner und Mitsänger Manfred Hartl die große Schar der Gekommenen. Teil eins war durchzogen von wunderschönen Chorsätzen, die thematisch die Stimmung rund um die Geburt des Jesukindls einfingen, während anschließend die  überbordende Tonkunst des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach (Teil eins) die Gekommenen in den Bann zog.

Für den festlichen Einstieg sorgte das „Ave Maria Pietas“ von Malavesi/Vultic, bei dem die beiden Solisten, Kathrin Steinbacher-Glück, Sopran und Hannes Kecht, Tenor ihre stimmlichen Qualitäten großartig zum Ausdruck bringen konnten. Das Orchester mit Instrumentalisten aus Ruhpolding und aus der Region zeigte sich hier, ebenso wie im weiteren Verlauf des musikalischen Reigens, bestens aufgelegt. Der Gemeinschaftschor stellte sich mit dem Abendlied „Bleib bei uns Herr“ zu sechs Stimmen von J.G. Rheinberger ein, und ließ mit Michael Praetorius‘ „Es ist ein Ros entsprungen“, dem „Weihnachts-Wiegenlied“ von J. Rutter, dem aus Frankreich stammenden „Gloria in excelsis“, „Nun freut euch ihr Christen (Adeste fidelis)“ sowie „Freu dich o Erd (Joy to the world)“ von G. F. Händel weitere stimmungsvolle Glanzpunkte folgen. Dazwischen intonierten Sabine Glück-Beer und Monika Schmidt im Duett das anrührende Duett „Panis Angelicus“ von Cesar Franck. Viel Präsenz in allen Facetten verlangte von Chor und Orchester das Weihnachtsoratorium ab, das den zweiten Teil des Abends bestimmte. Das bezeichnende Motto „Jauchzet, frohlocket“ erfüllte hier nicht nur zur Gänze den abgedunkelten Kirchenraum, sondern auch die begeisterten Besucher, die sich ihrerseits mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus bedankten. In den überaus fordenden Soli-Parts, noch dazu angesichts der kalten Temperaturen, brillierten Kathrin Steinbacher-Glück. Sopran, Sabine Glück-Beer, Alt, Georg Gruber (Tenor) und Joachim Rieß (Bass). Mit der Zugabe „Transeamus usque Bethlehem“ von J. Schnabel verabschiedeten sich die Akteure des großartig gestalteten Abends zugleich von einem erfolgreichen Kirchenmusikjahr, das Appetit auf weitere Höhepunkte machte. ls

27.04.25 Susi Weigand und Martin Ullrich beim Patrozinium geehrt

Beide Chormitglieder bringen es auf hundert Jahre ehrenamtlichen Chorgesang

Ruhpolding. Mit einem farbenfrohen Einzug, feierlichem Hochamt und hochkarätiger Kirchenmusik beging die Pfarrgemeinde St. Georg das Patrozinium zu Ehren ihres Schutzpatrons. Neben der Geistlichkeit und dem Altardienst gaben die Paktisten der Bruderschaft in ihren blau-roten Gewändern ein festliches Bild ab. Pfarrer Otto Stangl zelebrierte am Altar mit der geschmückten Georgs-Statue und der Osterkerze die liturgische Handlung, flankiert von Diakon i. R. Josef Eixenberger sowie Pastoralassistentin Josefine Speiser. In seiner Predigt nannte Pastoralreferent Georg Gruber den Heiligen Georg als mutigen Kämpfer, wenn konkretes Handeln gefragt ist. Nicht umsonst gilt der Drachentöter im Volksglauben als Jemand, der entschieden den Problemen des Lebens entgegentritt. Vor der Gleichgültigkeit habe auch Papst Franziskus immer wieder gewarnt. Menschen wie Ruth Pfau oder Mutter Teresa sind das beste Beispiel dafür, sich auf die Seite der Mitmenschen zu stellen und anzupacken. Hier bewahrheite sich Erich Kästners Spruch „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Die Tageslesung und die Fürbitten wurden von Gisela Hunklinger und Kevin Poller vorgetragen. Musikalisch wurde das Hochamt vom Chor mit Orchester und Orgel gestaltet (ein Bericht folgt).

Vor dem Schlusssegen ehrte Pfarrer Otto Stangl zwei verdiente Mitglieder des Kirchenchors, die es zusammen auf hundert Jahre Chorgesang bringen: Susi Weigand vom Alt und Bass-Sänger Martin Ullrich. Susi Weigand, deren Mutter bereits im Chor sang, wurde vor sechzig Jahren als Drittklasslerin durch ihre kunst- und musikbegeisterte Lehrerin Anni Müller „verpflichtet“. Seither hat sie unter sechs Chorleiter „gedient,“ wie sie schmunzelnd sagt. Bereut habe sie noch keine Minute, denn singen bedeutet für sie so etwas wie ein Lebenselexier, das man umsonst bekommt.  Als früherer Cellospieler hat Martin Ullrich bereits in seinem Herkunftsort Osterhofen Gefallen am Chorgesang gefunden und ihn dort praktiziert. Nach einem Jahr in Vachendorf wechselte er zum Ruhpoldinger Chor und ist seitdem seit vierzig Jahren eine feste Größe. Dankbar ist er heute noch seinen „großen Schwestern“, die ihm schon als Kleinkind zahlreiche Lieder beigebracht haben. Beide wurden mit den Ehrenurkunden des Erzbischöflichen Ordinariat München und einem Blumengruß bedacht.    ls

27.04.25 Zum Patrozinium strahlende Musik zur Ehre Gottes

Zwei Chöre singen die „Missa in C“ von Anton Cajetan Adlgasser in der Ruhpoldinger Pfarrkirche

Ein besonderer musikalischer Genuss erwartete die vielen Besucher des Patroziniumsgottesdienstes in der barocken Kirche St. Georg auf dem Ruhpoldinger Kirchbichl: die beiden Kirchenchöre von St. Michael, Inzell, und St. Georg, Ruhpolding, sangen unter der Leitung von Monika Schmidt, Gesangspädagogin und Violinistin, die selten aufgeführte „Missa in C“ des in Inzell geborenen Komponisten Anton Cajetan Adlgasser (1729 bis 1777). Das anspruchsvolle Werk für vierstimmigen Chor, Soli, Orgel und Orchester erklang in der wunderschönen Barockkirche mit bester Akustik voll und schön. Alle Mitwirkenden standen ganz oben auf der zweiten Empore sehr beengt hinter der Orgel, von unten kaum zu sehen, zu hören umso besser.

Adlgassers Werk eignet sich hervorragend, um die heilige Messe zu begleiten. Die Missa in C ist eines der Werke, die der Inzeller Komponist in Salzburger Diensten auch oft für den Petersdom geschaffen hat. Als Soli- und Chorbegleitung an der Orgel spielte Jörg Scholkowski, Musiklehrer, Dirigent und Pianist. Er unterrichtet am Hertzhaimer Gymnasium in Trostberg und leitet selbst mehrere Chöre.                                  Christiane Giesen

25.03.25 Eine musikalische Hommage an Anton Cajetan Adlgasser

Gemeinschaftschor widmet sich der Missa in C des Inzeller Komponisten

„Gemeinsame Sache“ machen derzeit wieder die Kirchenchöre der Pfarrgemeinden Ruhpolding St. Georg und Inzell St. Michael. Diesmal haben sich die Sängerinnen und Sänger ein interessantes Werk mit einem besonderen heimischen Bezug ausgesucht: Die „Missa in C“ des in Inzell beim „Neimoar“ geborenen Komponisten Anton Cajetan Adlgasser, der von 1729 bis 1777 lebte und ein Zeitgenosse von Leopold und Wolfgang Mozart war. Das anspruchsvolle Notenwerk für vierstimmigen Chor, Solis, Orchester und Orgel wird zu den Hochämtern am Ostersonntag, 20. April in Inzell sowie dem Patrozinium in Ruhpolding am 27. April in den jeweiligen Pfarrkirchen erklingen. Die „chorische Symbiose“ aus den beiden Rauschberg-Orten hat in den vergangenen Jahren bereits mehrfach bei Kirchen- und Sommerkonzerten ihre Zuhörer erfreut. Und genau da möchten die Laienchöre nahtlos mit einem weiteren musikalischen Genuss anknüpfen. Die Probenarbeit dazu läuft bereits seit einigen Wochen teilweise getrennt, in gemeinsamen Abenden und abwechselnd in den beiden Orten. Für die Klavierbegleitung sorgen die Organisten Jörg Scholkowski und Klaus Beer.

Chorleiterin Monika Schmidt, die 2020 den Chor in Inzell und 2022 in Ruhpolding übernommen hat, freut sich über den engagierten Einsatz ihrer Sängerinnen und Sänger. Mit ihrem mitreißendem Temperament versteht sie es blendend, die Probenabende immer wieder mit guter Laune aufzulockern. Die Missa in C ist eines von zahlreichen, anspruchsvollen Werken, die der Inzeller Komponist in Salzburger Diensten geschaffen hat. So sind ihm nach heutigen Erkenntnissen zahlreiche Messen, Requien, Offertorien und Motetten, Sakramentslitaneien, Schuldramen sowie deutsche geistliche Lieder zuzuordnen. Mit der neu einstudierten Komposition möchten die Singgemeinschaften auf den grandiosen Notenschatz hinweisen, den das vielseitige Inzeller Musikgenie hinterlassen hat.  ls

23.11.24 Intensive Probenarbeit des Kirchenchors St. Georg zahlt sich aus

Der Kirchenchor St. Georg traf sich auch heuer zum Ausklang des Kirchenjahres zu einem intensiven Probentag, der von fast allen Chormitgliedern genutzt wurde. Zuerst aufgeteilt in Stimmgruppen, danach Frauen und Männer gemeinsam zum vierstimmigen Chor vereint, wurde das von Chorleiterin Monika Schmid aufgelegte Repertoire für Christkönig und teilweise auch für Weihnachten durchgepaukt. In den Pausen konnten sich die Sängerinnen und Sänger bei Kaffee und Kuchen sowie herzhaften Snacks stärken. Das Hochamt an Christkönig wurde umrahmt mit der Alpenländischen Messe von Sepp Unterhofer, „Herr unser Gott“ (Josef I. Schnabel), „Singt dem Herrn alle Völker der Erde“ (Meyer/Janssens) sowie dem majestätischen Chorsatz „Lobt den Herrn der Welt“ nach Henry Purcell’s Trumpet Voluntary. Alle Werke sowie den Volksgesang begleitete Jörg Scholkowski mit viel Spielfreude an der Staller-Orgel. Es waren wieder großartig vorgetragene musikalische Tupfer, die von den Kirchgängern mit lautstarkem Schlussapplaus honoriert wurden. Pfarrer Otto Stangl bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die stimmungsvolle Untermalung und ihren ehrenamtlichen Einsatz für die Kirchenmusik. Das Probenwochenende, das sich nun schon seit Jahrzehnten bewährt, hatte Richard Krekel während seiner Wirkungszeit als Chorleiter in Ruhpolding eingeführt.

20.10.24 Ruhpoldinger ließen ihren Pfarrer mit allen Ehren hochleben

Otto Stangl feierte am Kirchweihsonntag sein 40-jähriges Priesterjubiläum

Einen unvergesslichen Festtag bereitete die Pfarrgemeinde am Kirchweihsonntag ihrem Pfarrer Otto Stangl, der seit zwei Jahrzehnten in St. Georg wirkt. Ein Großaufgebot an Vereinsfahnen, den Abordnungen der örtlichen Vereine und Institutionen, Vertreter der politischen Gemeinde, Verwandte, Freunde  und viele weitere Gratulanten zogen hinauf zur Pfarrkirche St. Georg, um im Rahmen des stimmungsvollen Gottesdienstes sein 40-jähriges Priesterjubiläum zu begehen. Stangl wurde 1984 in Freising vom damaligen Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter zum Priester geweiht. Das Hochamt umrahmte der Kirchenchor unter der Leitung von Monika Schmidt und begleitet von Organist Jörg Scholkowski mit der „Missa Festiva“ von Hubert Zaindl und dem „Locus iste“ von Anton Bruckner. Pfarrer Stangl zeigte sich erfreut darüber, dass zu dem Anlass ein weiterer Jubilar den Weg an den Rauschberg gefunden hatte: Erich Schmucker vom Wallfahrtsort Birkenstein, der heuer immerhin auf sein Diamantenes Priesterjubiläum zurückblicken kann. Der Ruhestandpfarrer hatte einige Jahre lang während der Urlaubswochen die Vertretung übernommen und ist mit Otto Stangl freundschaftlich verbunden. Beide zelebrierten gemeinsam das Hochamt. „Vierzig und sechzig, diese hundert Jahre passen gut zusammen mit dem Hauptfest an Kirchweih, das wir heute begehen. Noch dazu, weil die Pfarrkirche an Kirchweih vor 270 Jahre eingeweiht wurde,“ erklärte Stangl das kleine Zahlenspiel. Zugleich bedauerte er, dass es Geistlichem Rat Bernhard Schweiger nicht möglich war, am Jubiläum teilzunehmen. In seiner Predigt, die er unter das Motto gestellt hatte „Kirche ist da, wo man sich angesprochen fühlt“,  nutzte er die Gelegenheit, einen großen „Rundum-Dank“ an alle Haupt- und Ehrenamtlichen in den einzelnen Bereichen auszusprechen, die die Pfarrei am Laufen halten. Sie alle namentlich zu nennen, würde den Rahmen sprengen. Stangl bezeichnete sich als Glückskind, weil er sich immer auf ein funktionierendes Seelsorge-Team stützen konnte, so wie jetzt aktuell mit Pastoralreferent Georg Gruber, Josefine Speiser, die derzeit ihre Ausbildung absolviert sowie Diakon i. R. Josef Eixenberger.

Bevor zum Auszug das „Großer Gott wir loben dich“ mit vierstimmigen Überchor erklang, gab es für beide Jubilare noch einen Blumengruß, überreicht von Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Manfred Hartl und Barbara Fraunhofer-Zell von der Kirchenverwaltung. Hernach traf man sich bei strahlendem Herbstwetter vor dem Pfarrzentrum, wo die Gratulanten mit frischen „Auszognen“, Kaffee und Getränken bewirtet wurden und es noch genügend Gelegenheit zu einem zwanglosen Ratsch gab.          ls

16.08.24 Sommerkonzert in Inzell

01.06.24 Intensives Musikerlebnis

Musikalischer Seminartag in Ruhpolding

Ruhpolding – ein Konzert mit geistlicher Musik in St. Georg stand am Ende des „Dies Musicus“ – eines musikalischen Seminartages, den Jörg Scholkowski mit seinem Team organisiert hat.
Die Dozenten des Seminartags waren sechs Musikerinnen und Musiker, die sich im Laufe der vergangenen Jahre an verschiedenen Hochschulen für Musik kennengelernt haben und seitdem immer wieder Seminartage für Laien- und Hobbymusiker geben. Nachdem tagsüber die Teilnehmer
in verschiedenen Kursen Wissenswertes rund um die Musik erfahren haben (darunter Blattsingen, Gesangsunterricht, Klavier- oder Orgelunterricht, Stimmkunde, Vokalensemble, Schola, Notenlesen, u.v.m.), zeigten die Dozenten um 20 Uhr in der Pfarrkirche, wie sie ihr Wissen tagtäglich anwenden.
Birgit Brücklmayr (Kirchenmusikerin in Marktoberdorf, Gesang und Orgel), Monika Schmidt (Instrumentalpädagogin und Schulmusikerin in Ruhpolding und Inzell), Martina Strobl (Kirchenmusikerin in Vilsbiburg und Dozentin an der BfM Altötting), Michael Bachmann (Kirchenmusiker in Neuburg an der Donau), Andreas Tschuschke (Kirchenmusiker in Amberg) und Jörg Scholkowski (Schulmusiker in Trostberg und Organist in Ruhpolding) brachten jeden Winkel der beeindruckenden Rokokokirche zum Klingen. Die Zuhörer durften sich in dem einstündigen und kurzweiligen Konzert über Werke aller Epochen freuen und die Dozenten in unterschiedlichen Besetzungen erleben. Neben gregorianischen Gesängen mit Orgelimprovisation und Werken für
Gesang und Orgel von Gabriel Fauré und Felix Mendelssohn Bartholdy, wurden Werke auch solistisch vorgetragen: Monika Schmidt spielte besonders innig und gefühlvoll die Fantasie Es-Dur von Georg Philipp Telemann, an der „Königin der Instrumente“ spielten die Organisten Birgit Brücklmayr, Jörg
Scholkowski und Andreas Tschuschke Werke von Johann Sebastian Bach, Giovanni Morandi und Eugène Gigout. Martina Strobl und Michael Bachmann spielten die Orgel sogar vierhändig und – füßig. Abgerundet wurden die einzelnen Beiträge mit vierstimmigen Chorälen von Johann Sebastian
Bach, die im Altarraum vorgetragen wurden. Pastoralreferent Georg Gruber dankte allen Musikern für das hochklassige Musikerlebnis, das dank des Engagements der Künstler in Ruhpolding stattfinden konnte. Auch im kommenden Jahr soll es wieder einen „Dies Musicus“ geben, der für alle
Interessierten sicherlich wieder eine große musikalische Bereicherung darstellen wird.

15.02.24 Heiligenverehrung erinnert an Gottes Licht und Liebe

Das kollektive Gedächtnis an den Heiligen Valentin beim Patrozinium wach gehalten

Ruhpolding. Großen Zuspruch fand die Abendmesse in der Filialkirche St. Valentin in Zell, mit dem zugleich das diesjährige Kirchenpatrozinium gefeiert wurde. Pfarrer Otto Stangl erklärte eingangs, dass man diesmal das Patrozinium mit Rücksicht auf den Aschermittwoch um einen Tag verschoben habe. Wie sich herausstellte, war dies beileibe kein Nachteil, denn die Kirchenbänke waren bis auf den letzten Platz besetzt. Ein schönes Zeichen dafür, dass das seit 800 Jahren fest verankerte Gedenken an den Volksheiligen im Miesenbacher Tal nach wie vor präsent ist. Der Ortsgeistliche gratulierte den anwesenden Valentins zum Namenstag und zelebrierte den stimmungsvollen Gottesdienst. Eingebunden ins liturgische Geschehen waren Josefine Speiser, die derzeit ihre Ausbildung zur Pastoralassistentin absolviert, sowie Lektorin Evi Sandner und die Ministranten. Der Kirchenchor St. Georg unter Leitung von Monika Schmidt sang die „Kleine Messe“ aus der Feder von Annette Thoma, begleitet von Jörg Scholkowski an der Orgel. Das gefällige Notenwerk gehört mittlerweile schon seit Jahrzehnten zum musikalischen „Beiwerk“ des Patroziniums.

In seiner Predigt griff Pastoralreferent Georg Gruber unter anderem die Frage auf, wozu es eigentlich in der heutigen Zeit noch Heiligenverehrung braucht, eine Frage, die auch immer wieder kritisch an die katholische Kirche herangetragen wird. Im Religionsunterricht erzähle er dazu gerne die Geschichte von dem Kind, das ganz fasziniert eine Figur im Kirchenfenster bestaunt, die durch den Sonnenschein im hellen Glanz erstrahlt. Auf die Frage, wer dies sei, antwortet die Mutter mit: „Das ist ein Heiliger“.  Tage später in der Grundschule fragt der Religionslehrer, wer sagen kann, was ein Heiliger ist. Worauf sich das besagte Kind spontan meldet und erklärt: „Ein Heiliger ist ein Mensch, durch den das Licht scheint.“ So gesehen sind Heilige Menschen, durch die nicht nur das Licht, sondern auch die Liebe Gottes strahlt und konkret wird, fügte Gruber ergänzend an. So auch durch den Heiligen Valentin, auf dessen Fürsprache Menschen in Krankheit und Not vertrauen. Als Besonderheit erwähnte der Geistliche die sieben Gemälde an der Emporenbrüstung, auf denen St. Valentin die Werke der Barmherzigkeit vormacht, so wie es Jesus im zitierten Tagesevangelium gesagt hat.

Nach dem feierlichen Gottesdienst  hatten die Kirchgänger noch die Möglichkeit, sich mit der Valentinsreliquie segnen zu lassen.  Die Gebete an diesem Abend galten auch dem kürzlich verstorbenen Bernhard Hasenknopf, der in jungen Jahren nach Kanada ausgewandert war.

Nach alter Tradition lud Pfarrer Otto Stangl den Kirchenchor zum gemütlichen Patroziniums-Ratsch zum „Häusler“ in die gemütliche Wirtsstube ein. Eine kleine Wertschätzung für die vielen ehrenamtlichen Stunden, die die Chormitglieder das ganze Jahr über aufwenden. Ein herzliches Vergelts-Gott dafür.    ls

07.02.24 Neue Website

Die Kirchenmusik Ruhpolding hat ein neues Webdesign und damit einen zeitgemäßen Internetauftritt. Das Layout der Seite wurde komplett überholt und auf responsives Design geachtet (die Website passt sich der Größe des Bildschirms an). Auf der Seite finden sich Informationen rund um das kirchenmusikalische Geschehen in St. Georg. Neben den chorischen Aktivitäten (Probenpläne, Mitglieder, Chronik...) werden auch offizielle Termine der Kirchenmusik sowie Informationen über die Orgeln der Pfarrei bereitgestellt. Für die Mitglieder des Chores gibt es außerdem einen internen Bereich. Die Betreuung der Website übernimmt unser Organist Jörg Scholkowski - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Betreuung der alten Website durch Georg Meurers!

14.02.26 Pfarrgemeinde hält das Valentins-Patrozinium in Ehren

Gefälliger Chorgesang und fundierte Predigt in der Filialkirche in Zell

Das Patrozinium  in St. Valentin in Zell, das heuer kalendarisch auf den Faschingssamstag fiel,  wurde  als stimmungsvolle Abendmesse gefeiert. Zur Freude von Pfarrer Otto Stangl fand das Namenstagsfest zu Ehren des Schutzpatrons der Filialkirche wieder großen Zuspruch unter den Kirchgängern. Das Hochamt im dezent beleuchteten Kirchenschiff umrahmte der Kirchenchor St. Georg mit der Kleinen Messe von Annette Thoma, begleitet von  Harald Beilhack an der Orgel. Die Gesamtleitung hatte Dirigentin Monika Schmidt inne.  Pastoralreferent Georg Gruber erinnerte in seiner Predigt an die frühere Bedeutung der Wallfahrt zum Heiligen Valentin, der nicht nur bei Krankheiten wie Epilepsie, der „Fallsucht“, sondern mehr noch zum Abwenden von Existenz bedrohendenViehseuchen angerufen wurde. Davon zeugen heute noch die erhaltenen Votivtafeln sowie die Figur des Heiligen am Hochaltar in der Kirche.

Heute spiele diese Funktion - vielleicht abgesehen vom Georgiritt, der nach St. Valentin führt, kaum mehr eine Rolle. Doch so romantisch der Valentinstag für viele sein mag, so unromantisch und schwierig ist oft das alltägliche Zusammenleben. Da gibt es eben Probleme, Missverständnisse, Konflikte und auch die Eintönigkeit des Alltags, in dem zunehmnend aus dem Blick gerät, was man am jeweils Anderen schätzt und anziehend findet. In solchen Situationen kann man dann schon einen himmlischen Fürsprecher wie den Heiligen Valentin ganz gut brauchen, so Georg Gruber, der zugleich auf die Regeln des Zusammenlebens verwies, wie sie die Thora der Bibel, sozusagen als „Weisung“ und  „Gesetz“ vorgibt. Auch Jesus greift in seiner Bergpredigt drei Regeln auf, die jedoch allein gesehen nicht ausreichen werden. Jesus macht deutlich, dass es mehr braucht, nämlich die „Liebe“. Liebe Gott, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst! „Lieben“ bedeute also, im anderen den Menschen erkennen und zu schätzen, der man selbst ist.“ Nach dem „Großer Gott wir loben dich“  und dem Schlusssegen gab es noch die Gelegenheit für die Kirchgänger, sich mit der Valentinsreliquie segnen zu lassen.

Da Kirche und Wirtshaus in Bayern traditionsgemäß zusammengehören, durfte die anschließende Einkehr „beim Häusler“ nicht fehlen, zu der Pfarrer Otto Stangl geladen hatte. Dabei wurde die längjährige Sängerin Marianne Schroll zu ihrem 85. Geburtstag mit einem Ständchen bedacht. Für 25-jähriges verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik erhielt Alt-Sängerin Johanna Neumaier die Dankurkunde der Diözese München und Freising. Zu den ersten Gratulanten zählten Chorleiterin Monika Schmidt und Pfarrer Otto Stangl, der den Sängerinnen und Sängern der Chorgemeinschaft für ihren ehrenamtlichen Dienst dankte.  ls

Youtube-Kanal Dies Musicus

Unter https://www.youtube.com/@diesmusicus gibt es jetzt Orgelmusik auch für das Wohnzimmer. Der Organist Jörg Scholkowski spielt an der digitalen Hauptwerkorgel des Regensburger Doms St. Peter - schauen Sie gerne mal vorbei!